Tagging
Im Guardian schreibt Jeff Jarvis - ein sogenannter media consultant - heute über "Tagging - the latest way to search the web". Dass der heiße Scheiß nicht mehr ganz so heiß ist? Egal. Mein persönliches Problem bei diesen tollen Tags ist das Nicht-vorhanden-sein von akkuraten Begrifflichkeiten, die den zu vertaggenden Kram akkurat um- bzw. beschreiben. Auch die Labels die jetzt.de da jetzt hat leuchten mir nicht so ganz ein. Wenn ich 2005 Erwähnenstwertes vertaggt hätte, dann wären das fast ausschließlich Eigennamen gewesen. Namen von Leuten, die das zu Erwähnende fabriziert, weitergesagt oder beschrieben haben. Also mal so ungefähr zum Beispiel: Doherty, Moss, LaBruce, Oehlen, Fock, Helmut Krausser, Horst Buchholz, Wolfgang Büscher, Max Küng, Edith Sitwell, Jean-Philippe Toussaint, Loretta Lux, Diedrichsen, Poschardt, John Peel, Ernst Jünger, Gunter Sachs, von Uslar, Kate Bush, Hildegard Knef, Chloe Sevigny, Robert van Ackeren, Delon, Sasha Waltz, Proust, Go-Betweens, Arnold Bennett, Jarvis Cocker, Bidault-Waddington, Alan Hollinghurst undsoweiter wie auch immer... Begrifflichkeiten wie Krieg, Einsamkeit, Heimatfilm oder Pop sind ja wohl ein bisschen zu weit geraten, um damit sinnvoll zu hantieren. Oder was?
P.S. OK. Es liegt wohl an den Schukartons in denen ich im Moment Zeitungsschnipsel und Schmierzettel sammle. Habe gerade eben nochmal den lesenswerten Artikel "WEB 2.0 Folksomy" auf den Seiten der DE:BUG gelesen...
P.S. OK. Es liegt wohl an den Schukartons in denen ich im Moment Zeitungsschnipsel und Schmierzettel sammle. Habe gerade eben nochmal den lesenswerten Artikel "WEB 2.0 Folksomy" auf den Seiten der DE:BUG gelesen...
viktor kral - 2. Jan, 19:14