Santiago Sierras jüngste Installation
"Wer Santiago Sierras jüngste Installation in der ehemaligen Synagoge von Stommeln betritt, dürfte vor allem zwei Motive haben. Erstens: Er will wissen wie es war, als sechs Millionen Juden in den Tod gingen. Zweitens: Er will mitreden können. Das Erste wird er nie erfahren. Zum Zweiten: An der Diskussion über die neue spektakuläre Arbeit des spanischen Künstlers teilnehmen kann er dennoch.
Um deutliches Unbehagen zu verspüren, genügt es, das Gebäude von außen zu sehen. Mehrere dicke PVC-Schläuche führen hinein. In den umliegenden Straßen sind sechs Autos postiert. Ihre Motoren laufen. Sierra leitet die Abgase in das einstige Gotteshaus."
Dass der spanische Künstler Santiago Serra Abgase in die ehemalige Stommelner Synagoge bei Köln leitet, hält Marion Leske für "anmaßend", der Zentralrat der Juden in Deutschland für "niveaulos"
---Super Idee ja wohl. Und was für Vorwürde: anmaßend und niveaulos. Sollte gerade das Kunst nicht vielleicht mal sein, meine Herren?
... Fotos im Stern
Um deutliches Unbehagen zu verspüren, genügt es, das Gebäude von außen zu sehen. Mehrere dicke PVC-Schläuche führen hinein. In den umliegenden Straßen sind sechs Autos postiert. Ihre Motoren laufen. Sierra leitet die Abgase in das einstige Gotteshaus."
Dass der spanische Künstler Santiago Serra Abgase in die ehemalige Stommelner Synagoge bei Köln leitet, hält Marion Leske für "anmaßend", der Zentralrat der Juden in Deutschland für "niveaulos"
---Super Idee ja wohl. Und was für Vorwürde: anmaßend und niveaulos. Sollte gerade das Kunst nicht vielleicht mal sein, meine Herren?
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viktor kral - 13. Mär, 09:54